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Jasmin Volck: Initiatorin, Vorständin und „Tante Content“ bei DER SILBERSTREIF

Hey, ich bin Jasmin

Ich habe sexuellen Missbrauch durch meinen Vater überlebt. Ich habe psychische Gewalt durch meine bipolaren, alkoholkranken Mutter überlebt. HEUTE befinde ich mich auf einer Mission: Als „Tante Content“ im Verein DER SILBERSTREIF helfe ich dabei, neue Therapieplätze für Trauma Betroffene zu schaffen.

Warum mir das so wichtig ist

Wusstest du, dass die durchschnittliche Wartezeit auf einen Therapieplatz 6 Monate liegt?
Und das ist nur der Durchschnitt. Viele Betroffene, mit denen ich in Kontakt bin, sprechen von 1 bis 1,5 Jahren.
Also Wartezeit.
Und dann ist’s ja auch nicht so, dass sich die Lebenssituation von heute auf morgen bessert.

Besonders in Zeiten der Pandemie, wo Trauma Betroffene durch Maßnahmen besonders herausgefährdet werden, weil sie Hilflosigkeit, Machtlosigkeit und Ohnmacht triggern, brauchen wir einfach schneller Hilfe.

Als ich festgestellt habe, wie sehr ich selbst trotz abgeschlossener Therapie gebeutelt werde, fiel mir das wie Schuppen von den Augen.

Als kreativer Kopf und Content Creator für mehr Sichtbarkeit

Bevor wir gemeinsam den Verein auf die Beine gestellt haben, war ich 5 Jahre lang als Coach für Spiritualität und Persönlichkeitsentwicklung selbstständig –

und in dieser Zeit habe ich wirklich unfassbar viel gelernt.

Von Webdesign über Graphikdesign, Seo Optimierung, Newsletteraufbau über das Erstellen von Videocontent, Onlinekursen und Mitgliederbereichen bis hin zu einem stimmigen Social Mediaauftritt: In schier zahllosen Kursen, in zahlreichen Stunden und mit richtig viel „Trial and Error“ habe ich all das gelernt, was ich heute in die Vereinsarbeit einfließen lassen kann.

Außerdem verfüge ich noch über eine ganz besondere Gabe: Ich bin richtig gut darin, mir Wissen anzueignen, es aufzubereiten und dann verständlich zu vermitteln. Im Studium haben sich meine Kommilitonen immer auf meine Referate gefreut, und in den spirituellen Gruppencoachings sind die Groschen immer gleich eimerweise gefallen.

Das ist der Grund, warum du gefühlt ganz viel von mir siehst, auch wenn ich den Verein natürlich nicht allein betreibe.

Aber ich bin einfach die, die gern Reels kreiert und Carousel Posts erstellt. Ich schreibe Blogartikel mit tollen Tipps und ganz vielen Infos, die dir weiterhelfen. Und ich stehe für Videos sowohl vor, als auch hinter der Kamera. Als Autorin schreibe ich vor allem Workbooks (also „Arbeitsbücher“), die dir dabei helfen sollen, deine Lebenssituation zu verbessern.

Und eine „Geheimwaffe“ habe ich auch noch im Petto: Meditationen. Ich möchte bald auch wieder anfangen, unterstützende, stressreduzierende oder entspannende Meditationen zu erstellen – die werden dir dann im Onlineshop oder in der Selbsthilfothek zur Verfügung stellen. Ich weiß nicht warum, aber meine Meditationen haben bei all meinen Kursteilnehmer:innen immer richtig viel in Bewegung gesetzt.

Übrigens: Wenn du dich mit deinen Tipps und Erfahrungen aktiv in die Vereinsarbeit einbringen willst, landen deine Texte und Beiträge früher oder später auch bei mir – ich bin dann die, die alles in die Webseite einpflegt. Oder für Instagram aufbereitet. (ich freue mich jetzt schon riesig drauf, bald von dir zu lesen).

Mit all meinem erstellen, schreiben und kreieren möchte ich erreichen, dass der Verein „Der Silberstreif“ sichtbar und auffindbar wird. Denn so großartig unser Vorhaben, unser Zweck und unsere Ziele sind: Wenn die, die Hilfe brauchen, uns nicht finden, können wir ihnen nicht helfen.

Mein persönliches Ziel für den Verein ist es deshalb, unsere Sichtbarkeit und Reichweite zu erhöhen, um möglichst viele Trauma Betroffene zu erreichen. Und natürlich auch, dein Erlebnis mit unseren Inhalten so breichernd wie möglich zu gestalten.

Meine größte Herausforderung

Soll ich dir verraten, was die größte Herausforderung für mich im Verein ist?

Nicht mehr alles allein zu machen.

Das bin ich ja total gewohnt. Aber eigentlich füttere ich mich „alles allein machen“ auch immer schön meinen inneren Kontrollfreak.

Kontrolle abzugeben, nicht mehr alles allein zu machen, das sind zugegebenermaßen nicht ganz gesunde Coping Strategien, die mir meine Macht zurückgeben sollen (also klar, das tun sie nicht wirklich. Aber das ist es, was psychologisch dahinter steckt).

Zum Glück mag ich es, Neues zu machen, zu lernen und zu wachsen.

Ich freue mich sehr über meine Aufgaben im Verein. Aber ich freue mich auch darauf, in anderen Bereichen (wie Verwaltung, Emailsupport, PR) unterstützt zu werden.

Was ich mir für die Zukunft wünsche

Ich wünsche mir, dass Traumatisierung nicht mehr diese große Unbekannte ist, die zwar irgendwie überall herumschwirrt, aber gleichzeitig für die meisten Menschen schwer greifbar ist.

Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam Traumata als Ursachen für psychische Ungesundheit oder Unausgeglichenheit normalisieren, so dass sich neue Konzepte und Therapieansätze entwickeln können. Eine der größten Schwierigkeiten sehe ich nämlich momentan darin, dass Traumafolgestörungen zwar einersteits ein unglaublich breites Spektrum bilden, die Verquickung, Zusammenhänge und auch das „sich abwechseln“ der einzelnen Störungen aber irgendwie hintüber fällt.

Und natürlich wünsche ich mir, dass unsere Vereinsarbeit dazu beiträgt, die tatsächlichen, beeinträchtigenden Folgen von Traumatisierung für die breite Masse verständlich zu machen. Erst, wenn in der Gesellschaft angekommen ist, was ein Trauma im Leben der Traumatisierten anrichtet, haben Betroffene echte Hoffnung auf Gerechtigkeit – ohne dass Straftaten von Richter:innen oder Polizist:innen bagatellisiert werden, weil das Opfer nicht ihren Vorstellungen von Rechtmäßigkeit entspricht.

Ich hoffe sehr, dass sich das verändert – vielleicht ja sogar noch zu meinen Lebzeiten.

Ich werde dafür kämpfen. Und vielleicht hast du ja Lust, uns alle zu unterstützen?

Deine Jasmin

Mein Tipp

WERDE TEIL DER GEMEINSCHAFT UND UNTERSTÜTZE UNS –

mit deiner aktiven Vereinsarbeit als Mitglied von „Der Silberstreif“.

Oder als Fördermitglied – deine Unterstützung zählt!

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