Weiterführende Literatur & Quellenangaben

Wir von Der Silberstreif legen großen Wert auf eine wissenschaftliche Vorgehensweise.

Auch, wenn wir nicht selbst forschen (wir sind ja keine Meditziner), nehmen wir Bezug auf Forschungsarbeiten, Fachliteratur, wissenschaftliche Publikationen.

Es ist uns wichtig, dass nachvollziehbar bleibt, warum wir ausgerechnet Achtsamkeit & Meditation in den Fokus unserer Arbeit rücken, ohne damit die spirituelle Welle zu reiten.

Und auch, warum wir uns in der Aufklärungsarbeit so stark dafür einsetzen, dass Psychotraumata auch als körperliche Verletzungen anerkannt werden (gesellschaftlich & medizinisch).

 

Ein Trauma ist mehr als eine "seelische Verletzung"

Neueste Bildgebungen beweisen: Eine Traumatisierung hat nicht nur Folgen für die Seele. Sie hinterlässt eine Beschädigung im Gehirn.

Für uns Betroffene bedeutet das, dass durch das Trauma unsere körperliche Funktionsweise eingeschränkt ist. Durch die Verletzung des Gehirns werden teilweise kognitive (Gedächtnis), vor allem aber emotionsregulierende Fähigkeiten beeinträchtigt.

Die Folgen sind gravierend: Depressionen, Wutausbrüche, Angstzustände, Panikattacken, Boderline, PTBS und viele weitere Krankheitsbilder treten in Folge einer Traumatisierung in Kombination auf. Der Grund dafür sind die betroffenen Hirnareale: Während die Amygdala bei den verschiedenen Traumafolgestörungen Hypoaktiv ist, ist die Aktivität des Hippocampus verringert. Dadurch werden Symptome hervorgerufen, die in Zusammenhang mit negativen Gefühlen und Impulsivität stehen.

DIE GUTE NACHRICHT: Durch das Trauma sind wir Überlebenden zwar körperlich beeinträchtigt, aber das muss nicht so bleiben. Dank der Plastizität unseres Gehirns sind die Schäden nicht irreversibel. Und es gibt 4 einfache Komponenten, die uns dabei helfen können, gezielt Stress zu reduzieren, unseren Cortisolspiegel zu senken und dadurch die Dichte der grauen Substanz in den für uns relevanten Gehirnarealen zu beeinflussen.

Dadurch können wir die Auswirkungen Traumafolgen verringern und unsere Lebensqualität steigern – ganz ohne Therapieplatz.

DISCLAIMER: Wir als Verein verfolgen keinen therapeutischen Ansatz. Und unsere Angebote ersetzen keine Therapie.
Weil das Hauptproblem für uns Betroffene aber vor allem der Therapieplatzmangel ist, haben wir ein Selbsthilfe Konzept entwickelt, das deinen Alltag symptomfrei(er) und leichter werden lässt.

4 Komponenten für mehr Lebensqualität

Achtsamkeit

Ein achtsamer Umgang mit uns, aber auch mit unseren traumasensiblen, besonderen Bedürfnissen erleichtert es uns, unsere Ressourcen zu aktivieren, die Resilienz zu stärken und die Trauma Tipps in unseren Alltag einzubauen.

Ressourcen aktivieren mit dem Der Silberstreif Selbsthilfe Konzept für Menschen mit Trauma Folgestörungen

Meditation

Meditation hat für uns Trauma Betroffene eine heilsame Wirkung. Das ist kein spirituelles Schischi, sondern Wissenschaft: Durch Meditation kann sich die beschädigte Zellstruktur im Gehirn regenerieren.

Ernährung & Bewegung

Moderate Sportarten wie Yoga, vor allem aber eine Ernährunge, die unsere Bedürfnisse als Trauma Betroffene erfüllt, können uns helfen, den Alltag weniger symptomlastig zu gestalten.

glücklich werden mit dem Selbsthilfe Konzept von Der Silberstreif

Beziehungen

Beziehungen sind für uns Trauma Betroffene besonders wichtig: Umarmungen, Sex, körperliche Nähe können uns beim Stressmanagement helfen. Paradox: Durch die Traumatisierung sind wir eigentlich beziehungsunfähig.